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Risiken

Risikohinweise

Im Folgenden sind allgemeine Risikofaktoren aufgelistet, die bei der Entscheidung eines der börsengehandelten Produkte (nachfolgend auch als „Produkt“ bzw. als die „Produkte“ bezeichnet) zu kaufen, berücksichtigt werden sollten. Diese Liste soll keine abschließende Aufzählung aller relevanten Risiken darstellen. Für eine umfassende Beschreibung der relevanten Risikofaktoren in Bezug auf die Produkte sind Anleger auf den Abschnitt „Risikofaktoren“ im Basisprospekt für das J.P. Morgan Structured Products B.V. Programm für die Emission von Anleihen, Optionsscheinen und Zertifikaten (das „Programm“) (jeweils der „Basisprospekt“) (der von Zeit zu Zeit aktualisiert, nachgetragen oder ersetzt wird und der auf der Website veröffentlicht werden wird) verwiesen.

ALLGEMEINE RISIKOFAKTOREN

Risikokapital

  • Die Produkte sind nicht kapitalgeschützt und ein Anleger könnte sein gesamtes eingesetztes Kapital verlieren. Die Produkte erzeugen keine Erträge aus dem investierten Kapital, wie etwa Couponzahlungen, soweit dies nicht ausdrücklich angegeben ist.

Kreditrisiko

  • Die Produkte unterliegen dem Kreditrisiko der J.P. Morgan Structured Products B.V. (die „Emittentin“) und der J.P. Morgan Securities plc (die „Garantin“). Die Produkte sind unbesicherte Verpflichtungen der Emittentin und der Garantin. Jeder Ausfall der Emittentin oder der Garantin im Hinblick auf ihre Zahlungsverpflichtungen würde die Rendite des Produkts verringern, möglicherweise bis auf null.

Der Marktwert der Produkte könnte niedriger sein als der Ausgabepreis

  • Der Marktwert der Produkte am Ausgabetag und danach liegt möglicherweise unter dem ursprünglichen Ausgabepreis und kann volatil sein. Der Marktwert der Produkte unterliegt vielen Faktoren, die sich auf den Wert der Produkte nachteilig auswirken können. Ein Anleger riskiert möglicherweise, sein eingesetztes Kapital teilweise oder insgesamt zu verlieren, wenn er sich dafür entscheidet, das Produkt vor dessen Endfälligkeit zu verkaufen und der Verkaufspreis, den er erhält, niedriger ist, als seine ursprüngliche Anlage.

Liquiditätsrisiko

  • Der Handel im Sekundärmarkt ist möglicherweise beschränkt und Anleger können möglicherweise ihre Produkte vor der vorgesehenen Endfälligkeit nicht verkaufen. Anleger sollten beachten, dass J.P. Morgan sehr wahrscheinlich die einzige Einheit sein wird, die einen Sekundärmarkt für die Produkte ermöglicht. J.P. Morgan verpflichtet sich nicht und steht unter keiner rechtlichen oder sonstigen Verpflichtung gegenüber den Anlegern, An- und Verkaufspreise für die Produkte zu stellen. Sämtliche Preise sind nur während der gewöhnlichen Geschäftszeiten und unter gewöhnlichen Marktbedingungen verfügbar. Es können möglicherweise Umstände eintreten, wie etwa Störungsereignisse hinsichtlich des Referenzwerts, unerwartete Ausfälle des technischen Systems oder Handelsaussetzungen an den relevanten Börsen, die dazu führen können, dass die Preise nicht verfügbar sind. Falls zu irgendeinem Zeitpunkt J.P. Morgan nicht als Market Maker tätig ist, ist es wahrscheinlich, dass ein Sekundärmarkt für die Produkte nur in geringem Umfang oder überhaupt nicht existieren wird. Anleger sollten sich daher nicht darauf verlassen, ihre Produkte jederzeit kaufen oder verkaufen zu können.

Risiko einer außerordentlichen vorzeitigen Kündigung

  • Die Produkte können vor ihrer vorgesehenen Endfälligkeit zurückgezahlt oder (soweit anwendbar)  gekündigt werden und Anleger können in diesem Fall weniger als die ursprüngliche Anlage erhalten oder ihre gesamte Anlage verlieren. Weiterhin können Anleger möglicherweise nicht dazu in der Lage sein, die Erlöse in eine gleichwertige Anlage zu investieren.

Steuerrechtliche Änderungen

  • Steuerrechtliche Änderungen können den Wert bzw. den Marktwert der Produkte nachteilig beeinflussen oder die steuerliche Behandlung der maßgeblichen Produkte verändern. Die steuerrechtliche Behandlung erfolgt ohne Berücksichtigung der individuellen steuerrechtlichen Belange eines einzelnen Anlegers. Anleger sollten eine angemessene professionelle steuerrechtliche Beratung hinsichtlich der individuellen steuerlichen Auswirkungen von Investitionen in diese Produkte wahrnehmen, sollte dies notwendig sein.

Ermessensentscheidungen der Berechnungsstelle und der Emittentin

  • Die Emittentin bzw. die Berechnungsstelle haben das Recht, Ermessensentscheidungen im Hinblick auf die Produkte zu treffen, einschließlich der folgenden Maßnahmen: die Möglichkeit festzulegen, ob ein bestimmtes Ereignis, wie etwa ein Störungsereignis hinsichtlich des Referenzwerts oder ein Steuerereignis, eingetreten ist; die Möglichkeit, bei Eintritt eines solchen Ereignisses Anpassungen vorzunehmen, die möglicherweise Einfluss auf Berechnungen oder Zahlungen hinsichtlich der Produkte haben oder zu einer vorzeitigen Rückzahlung führen; oder die Möglichkeit bestimmte Werte hinsichtlich der Produkte festzulegen, vorbehaltlich der Bedingungen der Produkte. Jede dieser Entscheidungen hat möglicherweise erhebliche nachteilige Auswirkungen auf die Produkte, wodurch Anleger weniger als ihr eingesetztes Kapital erhalten oder ihr gesamtes Kapital verlieren könnten.

Potentielle Interessenkonflikte

  • J.P. Morgan ist einer Reihe von potentiellen Interessenkonflikten hinsichtlich der Produkte ausgesetzt, die einen nachteiligen Einfluss auf die Produkte haben können; dies umfasst u.a.:
    • mit J.P. Morgan verbundene Unternehmen können in einer Art und Weise Positionen in dem Referenzwert eingehen oder mit dem Referenzwert handeln, die die Interessen von Anlegern unberücksichtigt lässt;
    • die Berechnungsstelle, die grundsätzlich ein mit J.P. Morgan verbundenes Unternehmen ist, verfügt über einen breiten Ermessensspielraum, bei dem die Interessen der Anleger möglicherweise nicht berücksichtigt werden;
    • J.P. Morgan könnte über vertrauliche Informationen in Bezug auf den Referenzwert bzw. die Produkte verfügen; und
    • ein mit J.P. Morgan verbundenes Unternehmen ist der Kontrahent für Hedging-Vereinbarungen bezüglich der Verpflichtungen der Emittentin aus den Produkten und kann seine Exposition bezüglich der Produkte durch die Eröffnung von Positionen in dem Referenzwert (oder in Komponenten des Referenzwerts) und anderen mit dem Referenzwert verbundenen Instrumenten (oder in Komponenten des Referenzwerts) hedgen, oder ähnliche Transaktionen als Teil ihrer normalen Aktivitäten durchführen. Diese können möglicherweise den Stand des Referenzwerts und indirekt den Wert des Produkts beeinflussen.

Risiken hinsichtlich bestimmter Referenzwerte

  • Anleger sind weiteren Risiken ausgesetzt, die sich aus der Art des Referenzwerts und der Entwicklung der Marktpreise des Referenzwerts ergeben, da der Betrag, den ein Anleger bei Endfälligkeit erhalten kann, von der Entwicklung des Preises des Referenzwertes abhängig ist (zum Beispiel Aktien, Indizes oder Rohstoffe etc.). Anleger sollten nur dann in die Produkte investieren, sofern sie auch mit dem jeweiligen Referenzwert vertraut sind und ein umfassendes Verständnis bezüglich der Art des Referenzwerts als solchem, dem Markt und anderweitigen Regeln im Hinblick auf den maßgeblichen Referenzwert haben.
  • Die Produkte können mit Wechselkursrisiken behaftet sein, wenn Zahlungen hinsichtlich der Produkte in einer anderen Währung als der Währung des Referenzwerts getätigt werden; ferner trägt der Anleger ein Währungsrisiko, wenn das Konto des Anlegers, dem Beträge gutgeschrieben werden, in einer von der Währung des Produkts abweichenden Währung geführt wird.
  • Die Anlage in Produkte, die unmittelbar oder mittelbar auf einen Referenzwert bzw. Referenzwerte oder Währungen aus Schwellenländern bezogen sind, birgt Risiken. Anleger sind Risiken im Zusammenhang mit Volatilität, staatlichen Eingriffen und dem Fehlen eines entwickelten Rechtssystems, die mit solchen Ländern verbunden sind, ausgesetzt. Es besteht die Wahrscheinlichkeit, dass die Liquidität an den Märkten in Schwellenländern im Vergleich zur Liquidität in entwickelten Ländern geringer ist sowie dass es weniger vorteilhafte Wachstumsaussichten, Kapitalwiederanlagen, Ressourcen und Selbstständigkeit gibt.
  • Anleger haben keine Eigentumsrechte an dem Referenzwert und kein mit J.P. Morgan verbundenes Unternehmen hat die Verpflichtung, einen Referenzwert zu beschaffen und zu halten.
  • Die vergangene Wertentwicklung eines Referenzwerts zum Ausgabezeitpunkt ist kein verlässlicher Indikator über seine künftige Wertentwicklung.

Risiken im Zusammenhang mit Aktien als Referenzwert

  • Die Wertentwicklung von Aktien hängt von makroökonomischen Faktoren und unternehmensspezifischen Faktoren ab, die den Wert der Produkte nachteilig beeinflussen können.
  • Anleger haben keine Ansprüche gegen den Aktienemittenten oder Zugriff auf die Aktie. Der Aktienemittent kann bezüglich der Aktie alle Handlungen vornehmen, ohne auf die Interessen der Anleger Rücksicht zu nehmen und jede dieser Handlungen kann den Marktwert der Produkte nachteilig beeinflussen.
  • Von der Berechnungsstelle durchgeführte Anpassungen der Bedingungen nach Eintritt potenzieller Anpassungsereignisse, Fusionsereignisse, Übernahmeangebote, Delistings, Verstaatlichungen, Insolvenzen oder sonstiger Störungsereignisse, die sich auf die Aktien auswirken, können den Wert der Produkte nachteilig beeinflussen.

Risiken im Zusammenhang mit Depositary Receipts als Referenzwert

  • Anleger sind dem Risiko ausgesetzt, dass die Rückzahlungsbeträge keine Direktanlage in die Aktien, die den Depositary Receipts zugrunde liegen, abbilden.
  • Käufer der zugrundeliegenden Aktien, die durch Depositary Receipts abgebildet werden, werden gegebenenfalls nicht als die wirtschaftlichen Eigentümer der zugrundeliegenden Aktien anerkannt. In diesem Fall werden die Inhaber von Depositary Receipts die aus den zugrundeliegenden Aktien resultierenden Rechte verlieren und die Produkte werden wertlos.
  • Ausschüttungen auf die zugrundeliegenden Aktien, die durch Depositary Receipts abgebildet werden, werden möglicherweise nicht an die Inhaber der Depositary Receipts weitergegeben, was den Wert der Depositary Receipts beeinflussen kann.
  • Nach dem Eintritt bestimmter Unternehmensereignisse, die die zugrundeliegenden Aktien, die durch Depositary Receipts abgebildet werden, oder die Emittentin der zugrundeliegenden Aktien betreffen und in den Bedingungen der betreffenden Produkte angegeben sind, können die Bedingungen der betreffenden Produkte angepasst oder die betroffenen zugrundeliegenden Aktien und Depositary Receipts ersetzt werden.

Risiken im Zusammenhang mit einem Exchange Traded Funds als Referenzwert

  • Anleger sind dem Risiko ausgesetzt, dass die Rückzahlungsbeträge aus den Produkten, eine direkte Investition in einen Exchange Traded Fund zugrundeliegenden Index („ETF“) oder die dem Index zugrundeliegenden Aktien nicht widerspiegelt. Dies kann daher zu einer geringeren Rendite führen, als eine direkte Investition in einen solchen Index oder in solche Aktien.
  • Die Verwaltungsgesellschaft, der Treuhänder oder der Sponsor eines ETFs kann hinsichtlich eines ETFs jegliche Art von Handlungen vornehmen ohne auf die Interessen der Anleger in diesem Produkt Rücksicht zu nehmen und jede dieser Handlungen kann den Marktwert der Produkte nachteilig beeinflussen.

Risiken im Zusammenhang mit Indizes als Referenzwert

  • Die Wertentwicklung eines Index ist von den makroökonomischen Faktoren abhängig, die die Aktien oder andere Indexbestandteile beeinflussen und, im Falle von Aktienbestandteilen, unternehmensspezifischen Faktoren. Anleger sind dem Risiko ausgesetzt, dass die Erträge aus den Produkten eine direkte Investition in eine zugrundeliegende Aktie oder einen anderen Indexbestandteil nicht widerspiegelt.
  • Wenn die Indexregeln vorsehen, dass auf Indexbestandteile gezahlte Dividenden den Indexlevel nicht erhöhen, partizipieren die Anleger an solchen Dividenden nicht. Auch wenn die Indexregeln vorsehen, dass Dividenden reinvestiert werden (und dabei das Indexlevel erhöhen), werden die Dividenden in manchen Fällen nicht vollständig in den Index reinvestiert.
  • Eine Änderung der Zusammensetzung oder eine Einstellung eines Index könnte sich auf den Marktwert der Produkte nachteilig auswirken.
  • Falls ein Index Anpassungsereignis eintritt, kann die Berechnungsstelle nach ihrem billigen Ermessen bestimmte Festlegungen und Anpassungen vornehmen, den ursprünglichen Index durch einem anderen Index ersetzen bzw. die vorzeitige Rückzahlung des Produkts auslösen; jede dieser Maßnahmen kann für den Anleger nachteilig sein.

Produktspezifische Risikofaktoren

Die folgenden Risikofaktoren finden speziell auf die unten beschriebenen Produkte Anwendung und sollten zusammen mit den oben genannten Risikofaktoren gelesen werden.

Risikofaktoren im Zusammenhang mit Turbos

  • Feste Laufzeit – Turbos haben eine festgelegte Laufzeit. Vorbehaltlich des Eintritts eines Knock-Ereignisses, werden Turbos am Bewertungstag automatisch ausgeübt. Inhaber von Turbos haben nicht das Recht, die Turbos während der Laufzeit auszuüben.
  • Knock-Out Ereignis – Falls ein Knock-Out Ereignis eintritt, ist die Laufzeit der Turbos automatisch beendet und die Turbos verfallen wertlos. Ein Knock-Out Ereignis tritt ein, wenn der Referenzwert zu einem Zeitpunkt während der Laufzeit des Produkts eine Knock-Out Barriere erreicht oder unterschreitet (im Falle von Turbo Longs) bzw. erreicht oder überschreitet (im Falle von Turbo Shorts)
  • Risiko aufgrund des Hebeleffektes – Auf Grund des Hebeleffekts sind die Turbos, verglichen mit einem Direktinvestment in den Referenzwert, mit einem überproportionalen Verlustrisiko verbunden. Im Hinblick auf einen Turbo Long führt ein geringes Absinken des Werts des Referenzwerts zu einem entsprechend größeren Absinken des Wertes des Turbo Longs. Umgekehrt führt bei Turbo Shorts ein geringer Anstieg des Werts des Referenzwerts zu einem entsprechend größeren Absinken des Wertes des Turbo Shorts.
  • Referenzwertrisiko – Der Preis der Turbos während der Laufzeit hängt insbesondere von dem Kurs des Referenzwerts während der Laufzeit ab. Grundsätzlich fällt der Preis der Turbos, wenn der Kurs des Referenzwerts fällt (Turbo Longs) bzw. wenn der Kurs des Referenzwerts steigt (Turbo Shorts). Ein Fallen oder Steigen des Referenzwerts hat in der Regel einen überproportional großen Effekt auf den Preis der Turbos. Zusätzlich zum Kurs des Referenzwerts ist der Preis der Turbos von der Volatilität des Referenzwerts, den Leihekosten, dem Zinsniveau und den Dividendenerwartungen abhängig, sofern relevant.

 

Risikofaktoren im Zusammenhang mit Unlimited Turbos

  • Keine feste Laufzeit – Unlimited Turbos haben keine festgelegte Laufzeit. Die Laufzeit endet entweder:

(a)        wenn ein Knock-Out Ereignis eintritt; dies ist der Fall, wenn der Referenzwert zu einem Zeitpunkt während der Laufzeit des Produkts eine Knock-Out Barriere erreicht oder unterschreitet (im Falle von Unlimited Turbo Longs) bzw. erreicht oder überschreitet (im Falle von Unlimited Turbo Shorts), oder

(b)        wenn der Anleger die Unlimited Turbos ausübt, oder wenn die Emittentin die Unlimited Turbo Optionsscheine gemäß den Bedingungen kündigt.

Anleger sollten nicht darauf vertrauen, eine Position in den Unlimited Turbos über einen längeren Zeitraum halten zu können.

  • Knock-Out Event – Falls ein Knock-Out Ereignis eintritt, verfallen die Unlimited Turbos wertlos. Im Fall von Unlimited Turbo Longs ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Knock-Out Ereignis eintritt, aufgrund der wiederkehrenden Anpassung der Knock-Out Barriere bei gleichbleibendem Kurs des Referenzwerts, erhöht. Im Fall von Unlimited Turbo Shorts ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Knock-Out Ereignis eintritt, aufgrund der wiederkehrenden Anpassung der Knock-Out Barriere bei gleichbleibendem Kurs des Referenzwerts erhöht, wenn der Referenzzinssatz unter die Finanzierungsmarge fällt. Je länger ein Anleger die Unlimited Turbos in diesen Fällen hält, desto höher ist das Risiko des Verlusts des eingesetzten Kapitals.
  • Risiko aufgrund des Hebeleffektes – Auf Grund des Hebeleffekts sind die Unlimited Turbos, verglichen mit einem Direktinvestment in den Referenzwert, mit einem überproportionalen Verlustrisiko verbunden. Im Hinblick auf einen Unlimited Turbo Long führt ein geringes Absinken des Wert des Referenzwerts zu einem entsprechend größeren Absinken des Wertes des Unlimited Turbo Longs. Umgekehrt führt bei Unlimited Turbo Shorts ein geringer Anstieg des Werts des Referenzwerts zu einem entsprechend größeren Absinken des Wertes des Unlimited Turbo Shorts.
  • Ordentliches Kündigungsrecht der Emittentin – Anleger sollten beachten, dass die Emittentin ihr ordentliches Kündigungsrecht nach ihrem billigen Ermessen ausübt und hinsichtlich der Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts keinen Bindungen unterliegt. Die Ausübung des Kündigungsrechts durch die Emittentin ist in der Regel um so wahrscheinlicher, je höher die Volatilität im Referenzwert bzw. je illiquider der Markt in auf den Referenzwert bezogenen Finanzinstrumenten (einschließlich des Termin- und Leihemarkts) ist. Anleger sollten nicht darauf vertrauen, eine Position in den Unlimited Turbos über einen längeren Zeitraum halten zu können.
  • Referenzwertrisiko – Der Preis der Unlimited Turbos während der Laufzeit hängt insbesondere von dem Kurs des Referenzwerts während der Laufzeit ab. Grundsätzlich fällt der Preis der Unlimited Turbos, wenn der Kurs des Referenzwerts fällt (Unlimited Turbo Longs) bzw. wenn der Kurs des Referenzwerts steigt (Unlimited Turbo Shorts). Ein Fallen oder Steigen des Referenzwerts hat in der Regel einen überproportional großen Effekt auf den Preis der Unlimited Turbos. Zusätzlich zum Kurs des Referenzwerts ist der Preis der Unlimited Turbos von der Volatilität des Referenzwerts, den Leihekosten, dem Zinsniveau und den Dividendenerwartungen abhängig, sofern relevant.

 

Risikofaktoren im Zusammenhang mit Mini Futures

  • Keine feste Laufzeit – Mini Futures haben keine festgelegte Laufzeit. Die Laufzeit endet entweder:

(a) wenn ein Stop-Loss Ereignis eintritt; dies ist der Fall, wenn der Referenzwert zu einem Zeitpunkt während der Laufzeit des Produkts eine Stop-Loss Barriere erreicht oder unterschreitet (im Falle von Mini Futures Longs) bzw. erreicht oder überschreitet (im Falle von Mini Futures Shorts), oder

(b) wenn der Anleger die Mini Futures ausübt, oder wenn die Emittentin die Mini Futures gemäß den Bedingungen kündigt.

Anleger sollten nicht darauf vertrauen, eine Position in den Mini Futures über einen längeren Zeitraum halten zu können.

  • Stop-Loss Ereignis – Falls ein Stop-Loss Ereignis eintritt, verfallen die Mini Futures wertlos, vorbehaltlich einer eventuellen Auszahlung des Restwerts. Im Fall von Mini Futures Longs ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Stop-Loss Ereignis eintritt, aufgrund der wiederkehrenden Anpassung der Stop-Loss Barriere bei gleichbleibendem Kurs des Referenzwerts, erhöht. Im Fall von Mini Futures Shorts ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Stop-Loss Ereignis eintritt, aufgrund der wiederkehrenden Anpassung der Stop-Loss Barriere bei gleichbleibendem Kurs des Referenzwerts erhöht, wenn der Referenzzinssatz unter die Finanzierungsmarge fällt. Je länger ein Anleger die Mini Futures in diesen Fällen hält, desto höher ist das Risiko des Verlusts des eingesetzten Kapitals.
  • Ordentliches Kündigungsrecht der Emittentin – Anleger sollten beachten, dass die Emittentin ihr ordentliches Kündigungsrecht nach ihrem billigen Ermessen ausübt und hinsichtlich der Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts keinen Bindungen unterliegt. Die Ausübung des Kündigungsrechts durch die Emittentin ist in der Regel umso wahrscheinlicher, je höher die Volatilität im Referenzwert bzw. je illiquider der Markt in auf den Referenzwert bezogenen Finanzinstrumenten (einschließlich des Termin- und Leihemarkts) ist. Anleger sollten nicht darauf vertrauen, eine Position in den Mini Futures über einen längeren Zeitraum halten zu können.
  • Referenzwertrisiko – Der Preis der Mini Futures während der Laufzeit hängt insbesondere von dem Kurs des Referenzwerts während der Laufzeit ab. Grundsätzlich fällt der Preis der Mini Futures, wenn der Kurs des Referenzwerts fällt (Mini Futures Longs) bzw. wenn der Kurs des Referenzwerts steigt (Mini Futures Shorts). Ein Fallen oder Steigen des Referenzwerts hat in der Regel einen überproportional großen Effekt auf den Preis der Mini Futures. Zusätzlich zum Kurs des Referenzwerts ist der Preis der Mini Futures von der Volatilität des Referenzwerts, den Leihekosten, dem Zinsniveau und den Dividendenerwartungen abhängig, sofern relevant.
  • Risiko aufgrund des Hebeleffektes – Auf Grund des Hebeleffekts sind die Mini Futures, verglichen mit einem Direktinvestment in den Referenzwert, mit einem überproportionalen Verlustrisiko verbunden. Im Hinblick auf einen Mini Futures Long führt ein geringes Absinken des Werts des Referenzwerts zu einem entsprechend größeren Absinken des Wertes des Mini Futures Longs. Umgekehrt führt bei Mini Futures Shorts ein geringer Anstieg des Werts des Referenzwerts zu einem entsprechend größeren Absinken des Wertes des Mini Futures Shorts.

 

Risikofaktoren im Zusammenhang mit Optionsscheinen

  • Feste Laufzeit – Die Laufzeit eines Optionsscheines ist begrenzt. Optionsscheine werden 5 Bankarbeitstage nach dem Bewertungstag zurückgezahlt. Der Rückzahlungsbetrag richtet sich nach der Differenz zwischen dem Basispreis und dem Preis des Basiswertes am Bewertungstag. Für Call-Optionsscheine beträgt der Rückzahlungsbetrag mindestens null oder den Preis des Basiswertes am Bewertungstag abzüglich des Basispreises. Für Put-Optionsscheine beträgt der Rückzahlungsbetrag mindestens null oder den Basispreis  abzüglich des Preises des Basiswertes am Bewertungstag. Bei Optionsscheinen mit europäischer Ausübung basiert der Rückzahlungsbetrag auf dem Preis des Basiswertes am Bewertungstag. Dieser Preis kann höher oder niedriger sein als während der Laufzeit des Optionsscheines. Bei Optionsscheinen mit amerikanischer Ausübung hängt der Bewertungstag mit dem Tag der Ausübung zusammen. Findet keine vorzeitige Ausübung statt, so liegt er am Ende der Laufzeit des Optionsscheines. Investoren sollten sich dieses Unterschiedes bewusst sein. Sollte ein amerikanischer Optionsschein vorzeitig ausgeübt werden, partizipiert der Investor im Anschluss nicht mehr an einer möglichen positive Kursentwicklung des Optionsscheines.
  • Basiswert Risiko – Der Preis eines Optionsscheines während der Laufzeit hängt besonders von dem Preis des Basiswertes ab. In der Regel fällt der Preis eines Call-Optionsscheines wenn der Preis des Basiswertes fällt und der Preis eines Put-Optionsscheines steigt und umgekehrt. Weitere Faktoren, die den Preis eines Optionsscheines beeinflussen sind die Volatilität des Basiswertes, wobei der Preis eines Optionsscheines (Call und Put) in der Regel fällt, wenn die erwartete Volatilität des Basiswertes fällt und umgekehrt. Weitere Einflussfaktoren können sein: Leihekosten, das Zinsniveau sowie die Dividendenerwartungen für den Basiswert.
  • Risiko aufgrund des Hebeleffektes – Auf Grund des Hebeleffekts sind Optionsscheine, verglichen mit einem Direktinvestment in den Referenzwert, mit einem überproportionalen Verlustrisiko verbunden. Im Hinblick auf einen Call-Optionsschein führt ein geringes Absinken des Werts des Referenzwerts zu einem entsprechend größeren Absinken des Wertes des Call-Optionsscheines. Umgekehrt führt bei Put-Optionsscheinen ein geringer Anstieg des Werts des Referenzwerts zu einem entsprechend größeren Absinken des Wertes des Put-Optionsscheines.

 

Risikofaktoren im Zusammenhang mit Faktor Zertifikaten

  • Keine feste Laufzeit – Faktor Zertifikate haben keine festgelegte Laufzeit. Die Laufzeit endet entweder:

(a)        im Fall des Eintritts einer Anpassungsereignis-Kündigung; dies ist der Fall, wenn der nach Eintritt eines Anpassungsereignisses festgestellte Wert des Referenzwerts auf oder unter (im Fall von Faktor Zertifikaten Long) bzw. auf oder über (im Fall von Faktor Zertifikaten Short) dem aktuellen Strikepreis, der vor dem Eintritt des maßgeblichen Anpassungsereignisses anwendbar war, notiert , oder

(b)        wenn der Anleger die Faktor Zertifikate ausübt, oder wenn die Emittentin die Faktor Zertifikate gemäß den Bedingungen kündigt.

  • Risiko eines Totalverlustes – Falls eine Anpassungsereignis-Kündigung eintritt, verfallen die Faktor Zertifikate wertlos. (Der Inhaber erhält 0,001 Euro pro Faktor Zertifikat)
  • Risiko der Pfadabhängigkeit  – Über einen Zeitraum von mehreren Tagen entwickelt sich der Preis von Faktor Zertifikaten bei konstant steigenden (bei Long Faktor Zertifikaten) oder konstant fallenden Preisen des Basiswertes (bei Short Faktor Zertifikaten) in der Regel positiv. In einem seitwärts tendierenden Markt jedoch kommt es in aller Regel zu Verlusten, auch wenn sich der Preis des Basiswertes im Endeffekt kaum oder gar nicht verändert hat.
  • Ordentliches Kündigungsrecht der Emittentin – Anleger sollten beachten, dass die Emittentin ihr ordentliches Kündigungsrecht nach ihrem billigen Ermessen ausübt und hinsichtlich der Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts keinen Abhängigkeitenunterliegt. Die Ausübung des Kündigungsrechts durch die Emittentin ist in der Regel um so wahrscheinlicher, je höher die Volatilität im Referenzwert bzw. je illiquider der Markt in auf den Referenzwert bezogenen Finanzinstrumenten (einschließlich des Termin- und Leihemarkts) ist. Anleger sollten nicht darauf vertrauen, eine Position in den Faktor Zertifikaten über einen längeren Zeitraum halten zu können.
  • Referenzwertrisiko – Der Preis der Faktor Zertifikates während der Laufzeit hängt insbesondere von dem Kurs des Referenzwerts während der Laufzeit ab. Grundsätzlich fällt der Preis der Faktor Zertifikate, wenn der Kurs des Referenzwerts fällt (Faktor Zertifikate Long) bzw. wenn der Kurs des Referenzwerts steigt (Faktor Zertifikate Short). Ein Fallen oder Steigen des Referenzwerts hat in der Regel einen überproportional großen Effekt auf den Preis der Faktor Zertifikate. Zusätzlich zum Kurs des Referenzwerts ist der Preis der Faktor Zertifikate von der Volatilität des Referenzwerts, den Leihekosten, dem Zinsniveau und den Dividendenerwartungen abhängig, sofern relevant.
  • Risiko aufgrund des Hebeleffektes – Auf Grund des Hebeleffekts sind die Faktor Zertifikate, verglichen mit einem Direktinvestment in den Referenzwert, mit einem überproportionalen Verlustrisiko verbunden. Im Hinblick auf ein Faktor Zertifikate Long führt ein geringes Absinken des Wert des Referenzwerts zu einem entsprechend größeren Absinken des Wertes des Faktor Zertifikates Long. Umgekehrt führt bei Faktor Zertifikaten Short ein geringer Anstieg des Werts des Referenzwerts zu einem entsprechend größeren Absinken des Wertes des Faktor Zertifikates Short.
  • Ausübungsrisiko – Im Fall der Ausübung der Faktor Zertifikate gibt es eine Zeitverzögerung zwischen der Zeit, zu der der Inhaber Anweisungen zur Ausübung gibt und der Zeit, zu der der Tilgungsbetrag bezogen auf eine solche Ausübung bestimmt ist, d.h. der finale Wert des Referenzwerts, der für die Berechnung des Tilgungsbetrages benutzt wird, wird normalerweise fünf Geschäftstage nach der zulässigen Ausübung der Faktor Zertifikate bestimmt. Der anwendbare finale Wert kann sich in dieser Zeit erheblich verändern, bis hin zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

 

 

Risikofaktoren im Zusammenhang mit Discount-Zertifikaten

  • Feste Laufzeit – Discount-Zertifikate haben eine festgelegte Laufzeit und ihr Rückzahlungsbetrag wird am Bewertungstag ermittelt.  Ihr Rückzahllungsbetrag beträgt jeweils das Minimum aus dem Preis des Basiswertes am Bewertungstag und dem Cap. Wenn der Preis des Basiswertes am Bewertungstag unter dem Kaufpreis des Discount-Zertifikates liegt, erleidet der Investor einen Verlust. Fällt der Basiswert bis dahin auf Null, derleidet der Investor einen Totalverlust.
  • Basiswert Risiko – Der Preis der Discount-Zertifikates während der Laufzeit hängt insbesondere von dem Kurs des Basiswertes  während der Laufzeit ab. Grundsätzlich fällt der Preis eines Discount-Zertifikates, wenn der Kurs des Referenzwerts fällt. Zusätzlich zum Kurs des Basiswertes ist der Preis eines Discount-Zertifikates von der impliziten Volatilität des Basiswertes, den Leihekosten, dem Zinsniveau und den Dividendenerwartungen abhängig, sofern relevant.
  • Maximale Rendite – der Investor partizipiert nicht von einem Preisanstieg des Basiswertes oberhalb des Caps des Discount-Zertifikates. Die maximale Rendite die der Investor erzielen kann ist daher begrenzt.

 

 

Anfallende Kosten, Gebühren und Entgelte

Es fallen beim Kauf oder Verkauf eines Produktes möglicherweise Kosten, Gebühren oder Entgelte an, die an einen Finanzintermediär zu entrichten sind und die eine nachteilige Auswirkung auf den Wert des Produktes haben könnten.

Wie unten in dem Abschnitt „Ermessensentscheidungen der Berechnungsstelle und der Emittentin“ angegeben, können die Berechnungsstelle und die Emittentin bestimmte Ermessensentscheidungen im Hinblick auf die Produkte vornehmen. Diese Entscheidungen können den Preis der Produkte beeinflussen, beispielsweise die Festlegung und Einführung einer Finanzierungsmarge.

Warnhinweise

Die Produkte sind komplexe Finanzinstrumente und enthalten möglicherweise eingebettete Derivate. Sie sind selbst für die Entscheidung verantwortlich, ob eine Anlage bzw. eine Transaktion für Sie im Hinblick auf Ihre Anlageziele. Vermögensverhältnisse und Risikotoleranz geeignet ist. Die Informationen auf dieser Website sind alleine zu Informationszwecken vorgesehen und sollen keine Beratung, auf die man sich stützen könnte, und kein Angebot und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf eines Finanzinstruments darstellen. Personen, die diese Website besuchen, wird empfohlen, eine angemessene professionelle Beratung einzuholen, die rechtliche, steuerliche, buchhalterische oder jede andere Beratung umfasst, inklusive einer Beratung bezüglich der Geeignetheit unter Berücksichtigung der besonderen Umstände.

Alle Produkte, die ausgegeben werden, werden in Übereinstimmung mit den Bedingungen ausgegeben, die in dem maßgeblichen Basisprospekt zusammen mit den dazugehörigen endgültigen Bedingungen für diese Produkte enthalten sind. Die endgültigen Bedingungen werden zum Beginn des öffentlichen Angebots der Produkte verfügbar sein. Das Angebot von Produkten basiert alleine auf den endgültigen Bedingungen. Die darin enthaltenen Bestimmungen sind zwischen J.P. Morgan und dem Anleger bindend. Eine elektronische Fassung des Basisprospektes ist auf dieser Website in der Rubrik „Bibliothek“ enthalten.

Es ist für Anleger nicht möglich, die auf dieser Website beschriebenen Finanzprodukte direkt bei J.P. Morgan zu kaufen oder an J.P. Morgan zu verkaufen. Anleger müssen diese Finanzprodukte vielmehr bei ihrer eigenen Bank oder ihrem eigenen Wertpapierhändler kaufen bzw. verkaufen. Die Informationen auf dieser Website sind nicht zur Verbreitung an oder zur Verwendung durch natürliche oder juristische Personen bestimmt, die sich in einer Rechtsordnung oder einem Staat befinden, in der bzw. in dem die Verbreitung oder die Verwendung gegen geltendes Recht verstößt. Nicht alle Produkte oder Dienstleistungen sind in allen geografischen Regionen verfügbar. Die Informationen auf dieser Website können sich ändern. Wir bemühen uns in angemessener Weise, die Informationen auf dieser Website aktuell zu halten, jedoch geben wir weder ausdrücklich noch konkludent Zusicherungen, Gewährleistungen oder Garantien dafür ab, dass der Inhalt dieser Website richtig, vollständig oder aktuell ist.

Im Hinblick auf die Zahlung von Beträgen aufgrund eines Kaufs oder Verkaufs der Produkte besteht ein Ausfallrisiko der Emittentin und der Garantin. Produkte verbriefen unbesicherte Forderungen. Es handelt sich nicht um Einlagen und die Wertpapiere unterliegen nicht dem Schutz eines Einlagensicherungssystems.

J.P. Morgan Securities plc ist von der britischen Aufsichtsbehörde (Prudential Regulation Authority) zugelassen und wird von der britischenFinanzaufsichtsbehörde (Financial Conduct Authority) und der Prudential Regulation Authoritybeaufsichtigt und ist ein Mitglied der London Stock Exchange. Zusätzliche regulatorische Veröffentlichungen im Hinblick auf J.P. Morgan können auf der folgenden Website gefunden werden: https://www.jpmorgan.com/global/disclosures

 

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